Kulturelle Vielfalt ist zu einem grundlegenden Merkmal westlicher Gesellschaften geworden. Anhaltende Migrationsströme inner- und außerhalb Europas, globalisierte Arbeitsmärkte und sich weiter verstärkende internationale Wechselwirkungen auf dem Gebiet der Politik verändern nicht nur das kulturelle Gesicht der Länder und Regionen, sondern verlangen konkrete Formen eines neuen Umgangs mit der veränderten gesellschaftlichen Situation. Oft wird Vielfalt dabei als Differenz und Abweichung von bekannten Handlungsmustern und Kommunikationsstrategien erlebt.

Für zahlreiche Berufsgruppen ist der Umgang mit kultureller Vielfalt zu einer täglichen Herausforderung geworden – sowohl bei der Arbeit in Deutschland als auch beim Einsatz in anderen Ländern. Unser Institut möchte Brücken zwischen den Kulturen bauen, eine bessere Kommunikation ermöglichen, Grundlagen vermitteln, um auch über Kulturgrenzen hinweg kompetent, souverän und sicher handeln zu können.

Nach einer kurzen Vermittlung der theoretischen Grundlagen interkultureller Kompetenz liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung kulturspezifischen Wissens. So wird in den Veranstaltungen zu den einzelnen Regionen auf folgende Schwerpunkte eingegangen: Werte, Normen und Tabus, Organisation des gesellschaftlichen Lebens, Beziehungen der Menschen untereinander, Familie, Regionale Unterschiede Stadt/ Land, Wert und Wahrnehmung des eigenen Körpers, Ernährung und Essgewohnheiten, Bedeutung psychischer und somatischer Erkrankungen, Gesundheitssystem, Stellung des Arztes und/oder des Heilers, Rolle der Religionen, Rolle von Bildung und Arbeit.


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